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Neuigkeiten Oktober 1997


[Neuigkeiten] [Oktober 1997]


Oktober 1997

  • Oktober 1997, Arbeitslosenquote im September. Nach der Statistik des Arbeitsamtes ist die Arbeitslosenquote im Altkreis Münden im September gegenüber dem Vormonat August leicht auf 13,5 Prozent gesunken. Arbeitslos gemeldet waren 2554 erwerbslose Personen.
    Arbeitsamt Münden, Hinter der Blume 24, 34346 Hann. Münden, Tel.: 05541/98090.
    (pä)
  • Oktober 1997, Kreisumlage. Das große Defizit von rund 75 Mio. Mark im laufenden Kreishaushalt und ein weiterer Defizitanstieg machen nach Meinung von Oberkreisdirektor Engelhardt die Verwirklichung der mittelfristigen Finanzplanung mit einer Kreisumlage von 51,5 Punkten (jetzt 49 Pkte.) unumgänglich.
    Der Landkreis Göttingen plant den Verwaltungshaushalt 1998 mit 474 Mio. Mark (+ 4,4 %) und den Vermögenshaushalt mit 80 Mio. Mark.
    Der Schuldenstand des Landkreises liegt bei 233 Mio. Mark.
    (pä)
  • 9. Oktober 1997, Sexuelle Nötigung. Göttingen (dpa) - Ein ehemaliger deutscher Polizei-Lehrer muß sich wegen sexueller Nötigung einiger seiner Schülerinnen seit Donnerstag vor dem Landgericht in Göttingen (Niedersachen) verantworten.

    Die Staatsanwaltschaft wirft dem 42jährigen Polizeibeamten vor, 1996 als Fachlehrer an der Landes-Polizeischule in Hannoversch Münden bei einer Tanz-Veranstaltung zwei junge Frauen unsittlich berührt zu haben.

    Außerdem sei der Hauptkommissar nachts in den Frauenschlaf-Saal eingedrungen und habe sich seinen Schülerinnen genähert. Der geständige Polizist wurde nach Bekanntwerden der Vorfälle versetzt.
  • Oktober 1997, 1. Mai 1997. Das juristische Nachspiel der Neonazi-Störungen vom 1. Mai 1997 ist vorerst abgeschlossen. (siehe auch: ZDF-Magazin Frontal vom 6.5.1997)

    Steffen Hupka aus Quedlinburg gab sich als Organisator der unangemeldeten Demonstrationen und Störungen, die die traditionelle und ordnungsgemäß angemeldete DGB-Mai-Kundgebung verhinderten, zu erkennen. Bei den Krawallen wurde u.a. ein Polizist verletzt.
    Das Urteil: Eine 6-monatige Gefängnisstrafe, zur Bewährung ausgesetzt, und 1.500 Mark Geldbuße.
    (pä)
  • Oktober 1997, Einbahnstraßen. Die Stadtverwaltung stellt ein Konzept zum Radeln gegen die Richtung in Einbahnstraßen vor, wie es der Gesetzgeber seit Kurzem zuläßt.
    Radfahren gegen die Fahrtrichtung in Einbahnstraßen wird in Hann. Münden demnach in einem Ring um den Altstadtkern erlaubt werden. Die Straßen: Ziegel-, Radbrunnen-, Wall-, Burg-, Marktstraße und Markt.
    (pä)
  • Oktober 1997, Fischsterben. Die Fischereigenossenschaft Münden beobachtet seit der 38. KW eine Fischsterben in der Werra. Als Ursache werden Salzeinleitungen der Kaliindustrie vermutet.
    (pä)
  • Oktober 1997, Fulda-Radweg Hann. Münden-Kassel. Baudezernent Meyer berichtete im Bau- und Verkehrsplanungsausschuss über den Fulda-Radweg Hann. Münden-Kassel. Für die bestehende Lücke zwischen der Schleuse Bonaforth und dem Rattbach-Tal sei das Planungsfeststellungsverfahren auf der hessischen Seite abgeschlossen, die Finanzierung stehe aber noch aus.
    (pä)
  • Oktober 1997, EXPO 2000 Wasserspuren. Die Stadt Hann. Münden möchte den Leiter der documenta 9 (1992), Prof. Dr. Jan Hoet, mit einem auf ca. 2 Mio. Mark ausgelegten Projekt in den Mündener EXPO-Auftritt einbinden.
    Hoet, der auf Wunsch der Stadt ein Konzept erarbeitete und den Vertretern der Stadtverwaltung und des Rates erläuterte, hat vor, 18 Künstler aus aller Welt Werke anfertigen zu lassen, die auf eine Artikulierung und Profilierung der Wasserwege hinauslaufen.
    Das Projekt soll mit 500.000 Mark von der Stadt finanziert werden, für den Rest sollen Sponsoren sorgen.
  • Oktober 1997, Internet. Über die quantitative und qualitative Entwicklung der Münden-Seite im Internet berichtete die HNA am 22. Oktober als Aufmacher des Mündener Lokalteiles. (Wiedergabe des Artikels)
    (pä)
  • Oktober 1997, Tariflohn. Der Neubau eines Lager- und Sozialgebäudes für die Mündener Stadtwerke wurde nicht an tariflohntreue einheimische Firmen sondern an eine Firma aus Worbis, Thüringen, vergeben. Nachforschungen des Göttinger Bezirkverband-Geschäftsführers der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Ronald Schminke, haben ergeben, dass dieser günstige Anbieter nur ca. 19 Mark statt 23,69 Mark als Stundenlohn zahlt.

    Bei Aufträgen im Westen hätten die Arbeitnehmer jedoch auch den Westlohn zu erhalten. Dazu läge ein Erlass des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums vom Mai 1995 vor, berichtete Schminke. Eine eindeutige Festschreibung dieses Umstandes sei in den Ausschreibungsunterlagen und in den Besonderen Vertragsbedingungen jedoch unterlassen worden.
    (pä)
  • Oktober 1997, Stapelmahlzeit. Zur 15. Stapelmahlzeit hatte am 25. 10. 1997 die Stadt Hann. Münden 250 Gäste geladen. Bei Weihnachtsbier, Schweinebraten und Sauerkraut unterhielt das Regenbogenquartett mit kommunalpolitischen Spitzen.
    Höhepunkt war der Festvortrag des ehemaligen Bremer Bürgermeisters Hans Koschnick.
    (pä)
  • Oktober 1997, ÖPNV (Öffentlicher Personen Nahverkehr). Die Nahverkehrsangebote von Bahn und Bus sollen mit der Verlegung des zentralen Omnibusbahnhofes zum Bahnhof nicht nur räumlich zusammengeführt, sondern auch zeitlich aufeinander abgestimmt werden.
    Zumindest ist dies das Ziel des Verkehrsverbundes Südniedersachsen für den August 1998.
    Der Verkehrsverbund Südniedersachsen ist ein Zusammenschluss der Landkreise Göttingen, Northeim, Osterode und der Stadt Göttingen und wurde aufgrund gesetzlicher Vorgaben zur ÖPNV-Struktur im September 1996 gebildet.
    (pä)
  • Oktober 1997, Sperrmüllabfuhr. Die Bewohner der Mündener Innenstadt können während einem einjährigen Modellversuch die Sperrmüllabfuhr auf Abruf bestellen.

    Anlass zu diesem Versuch waren die chaotischen Umstände in der Innenstadt bei den Sperrmüllterminen. Die Sperrmüllhaufen, die zu den Terminen in den Straßen zusammengestellt wurden, behinderten teilweise den Verkehr, enthielten oft Teile, die nicht als Sperrmüll zu betrachten waren, und führten in mehreren Fällen zu gefährlichen Bränden, da an den Haufen gezündelt wurde.
    (pä)
  • Oktober 1997, Stadtforstamt. Nach dem derzeitigen Stand stehen beim Stadtforstamt Ausgaben von 2,3 Mio. Mark, Einnahmen von 1,1 Mio. Mark gegenüber. Der Zuschussbedarf wird ca. 1,2 Mio. betragen.
    (pä)

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