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Neuigkeiten August 1997


[Neuigkeiten] [August 1997]


August 1997
  • August 1997, Weser-Metall. Die Wesermetall-Umformtechnik GmbH in Hann. Münden hat die Fertigung des namhaften ostwestfälischen Werkzeugbauers Josef Pauli bei Gütersloh übernommen. Die Übernahme wurde am 1. August nur zwei Tage nach Eröffnung des Konkursverfahrens perfekt.
    Die Wesermetall erzielt einen Umsatz von 50 Mio. DM und beschäftigt in Hann. Münden 160 Mitarbeiter. Von den 250 Arbeitsplätzen in Marienfeld bei Gütersloh sollen 200 erhalten bleiben.
    (pä)
  • 2. August 1997, Burg im Licht. Die Firmen MfM-Veranstaltungstechnik und Ray entertainment laser-systeme haben unterstützt von vielen Helfern und Sponsoren den Mündenern die Open-Air-Veranstaltung Burg im Licht geschenkt.
    Rund um die Kasseler Schlagd wurden, moderiert von Matthias Dockenfuß, eine Reihe von Highlights geboten. Der absolute Höhepunkt war die in eine Laser-Licht-Symphonie gehüllte Tillyschanze.
    Nicht ganz unkritisch wirkte der Attention Getter zu Beginn der Veranstaltung. Der Kleinhubschrauber, der den Moderator einflog, verhakte sich mit seiner Kufe in einem als Reling gespannten Seil und geriet dadurch in unmittelbarer Bodennähe in eine spektakuläre Schräglage. Das durch den Zug des Hubschraubers unter Spannung stehende Seil rutschte dann aber ab und gab das Flugzeug frei.
    (pä)
  • August 1997, Schulen. Der Kreis Göttingen investiert in den Ferien in die Mündener Schulen. Im Gymnasium werden für eine Heizungssteuerung, Lüftungsregelung und Brandschutzmaßnahmen ca. 500.000,- DM verbaut. Die Sonderschule erhält für 120.000,- DM eine Fassadensanierung und neue Fenster. Mit weiteren Baumaßnahmen in den BBS und anderen Schulen werden insgesamt 1,1 Mio. Mark ausgegeben.
    (pä)
  • August 1997, Arbeitslosenquote im Juli. Nach der Statistik des Arbeitsamtes ist die Arbeitslosenquote im Altkreis Münden im Juli gegenüber dem Vormonat Juni um 0,5 Prozent auf 13,7 Prozent gestiegen. Arbeitslos gemeldet waren 2591 erwerbslose Personen.
    Arbeitsamt Münden, Hinter der Blume 24, 34346 Hann. Münden, Tel.: 05541/98090.
    (pä)
  • August 1997, Seniorenresidenz Vogelsang. Den Betrieb der Seniorenresidenz Vogelsang hat mit 1. August die Berliner Bogen Germania Seniorenresidenz AG übernommen. Die Grund- und Hauseigentümerin der Residenz, die Würzburger all-bau GmbH, hat der Germania auch die Trägerschaft für das neue Gebäude am Königshof zugesichert, das binnen 2 Jahren fertiggestellt sein soll.
    Anfang Juli hatte der vorherige Träger der Seniorenresidenz Vogelsang Konkurs angemeldet.
    (pä)
  • August 1997, Ziegenmarkt. In der unteren Langen Straße hat die Umgestaltung des sogenannten Ziegenmarktes begonnen. Die Begrünung, eine Robinie, wurde entfernt, um Platz für einen Brunnen zu schaffen, den die Stadtwerke stiften. Anlaß: 100 Jahre zentrale Wasserversorgung.

    Der Mündener Flurnamenforscher Günther Kaerger warnt hingegen davor den Namen des Platzes wörtlich zu nehmen und Darstellungen von Ziegen in der Gestaltung mit aufzunehmen. Alles deute daraufhin, dass der Name im Laufe der Jahrhunderte entstellt worden sei. Er vermute vielmehr, dass das Bestimmungswort Ziegen auf Segen zurückzuführen sei.
    (pä)
  • August 1997, 1. Mai 1997. Das juristische Nachspiel der Neonazi-Störungen vom 1. Mai 1997 hat begonnen. Steffen Hupka aus Quedlinburg ist von der Staatsanwaltschaft Göttingen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angeklagt.
    (pä)
  • August 1997, Westzell-Sanierung. Die Sanierungsarbeiten der Industriebrache Westzell werden gegen Ende des Jahres 1997 abgeschlossen sein. Insgesamt wurden dann aus der öffentlichen Hand (Bund, Land, Kreis, Stadt) 38 Mio. Mark für die Gesamtmaßnahme aufgebracht. Das Gelände steht als Industrie- und Gewerbepark Bonaforth für neue Nutzungen zur Verfügung. Aber Bewerber für eine zukünftige Nutzung sind derzeit nicht in Sicht.
    Die im März 1996 vom Mündener Baudezernenten erteilten Auskünfte, daß die Fa. Haendler & Natermann das Gelände nutzen wolle, scheinen sich nicht zu bestätigen. Die von der Fa. Haendler & Natermann unverbindlich abgegebene Absichtserklärung der Betriebsverlagerung war ursprünglich sehr wichtig, um Bundes- und Landesmittel für die Sanierung (70 Prozent der Gesamtkosten) zu erhalten.
    (pä)
  • August 1997, Nephrologisches Zentrum Niedersachsen. Das Nephrologische Zentrum Niedersachsen nutzte sein 25jaehriges Bestehen zu einer Informationsveranstaltung. Die Gründung des Krankenhauses für chronisch nierenkranke Patienten Anfang der 70er Jahre trug dem Umstand Rechnung, dass aufgrund mangelhafter technischer Ausstattung in anderen Krankenhäusern diesen Patienten oft nicht geholfen werden konnte.
    Auch heute noch gehört das NZN zu den wenigen Einrichtungen in Deutschland, die Nierenkranken alle Behandlungsmethoden anbietet. Leistungen in Zahlen: 120 Betten, 50 Dialyseplätze, 250 Mitarbeiter, 70 Nierentransplantationen pro Jahr.
    (pä)
  • August 1997, Tödliche Schüsse. Der 27-jährige Ehemann eines in Trennung lebenden Ehepaares hat bei einem Besuch seine in Hann. Münden wohnende 28-jährige Frau auf offener Straße erschossen. Danach richtete er sich selbst.
    Obwohl die sofort alarmierten Rettungssanitäter alles versuchten, waren die beiden schwer verletzten Menschen nicht zu retten.
    Den zurückgebliebenen zweijährigen Sohn des Ehepaares nehmen die Großeltern mütterlicherseits zu sich.
    (pä)
  • August 1997, Weser-Fernradweg. Das hessische Amt für Straßen- und Verkehrswesen hat über die Bauarbeiten zu einem weiteren Abschnitt des Weser-Fernradweges informiert. Für 1,5 Mio. Mark wird entlang der B80 das 2 KM lange Teilstück Ochsenhof bis Weissehütte gebaut.

    Zwischen Hann. Münden und Karlshafen bleibt dann nur noch eine Lücke von 2 KM, die bis 1999 fertiggestellt sein soll.
    (pä)
  • August 1997, Skulpturenpark Doktorwerder. Sylvia Wüpper, die Witwe des Mündener Bildhauers Heinz Detlef Wüpper, weist darauf hin, dass sie selbst der Stadt die Restaurierung der Skulpturen ihres Mannes auf dem Doktorwerder angeboten hat. Der Stadt wären nur die Materialkosten von ungefähr 700,- DM entstanden. Ihr Angebot sei wegen Geldmangels abgelehnt worden.

    In einem Vertrag zwischen Künstler und Stadt vom 19. Februar 1992 heißt es: Der Rat der Stadt Hann. Münden hat beschlossen, das künstlerische Lebenswerk dieses bedeutenden Künstlers für die Öffentlichkeit zu sichern.
    (pä)
  • August 1997, Begrünung. Nur wenige Tage nach Beseitigung der Robinie auf dem sogenannten Ziegenmarkt begehen der Stadtmarketingbeauftragte, der Stadtbildpfleger und der Leiter des städtischen Grünflächenamtes die Innenstadt und bewerten die Begrünung. Ihrer Meinung nach bestehen noch viele interessante Möglichkeiten der Begrünung. Auch und gerade entgegen bislang anderslautender Einschätzung.
    (pä)
  • August 1997, Packhof an der Bremer Schlagd. Eine in Münden aufgewachsene Göttinger Rechtsanwältin ist federführend in der Gesellschaft, die den Packhof an der Bremer Schlagd von der Stadt erworben hat und in ein Hotel umbauen will. Der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Alter Packhof gab Details der Planung bekannt: Das zukünftige Hotel soll ca. 30 Doppelzimmer erhalten. Im Erdgeschoß ist ein Café geplant, das in der warmen Jahreszeit auch direkt am Wasser an der Bremer Schlagd geführt werden soll.
    Als Hotelparkplätze werden Stellplätze in der Tiefgarage Kasseler Schlagd aufgekauft, zum Packhof gehörende Anliegerparkplätze und der Tanzwerder genutzt.
    (pä)
  • August 1997, Halbtagsbetreuung an den Grundschulen. Auch dieses Jahr hat es die Arbeiterwohlfahrt in Hann. Münden wieder geschafft, die Vormittagsbetreuung in drei Mündener Grundschulen zu organisieren.
    Das Betreuungsprojekt für Grundschüler, beginnt vor der ersten Stunde und endet nach der letzten Stunde und ist für die unterrichtsfreien Zeiten der Kinder gedacht.
    Die Arbeitsverwaltung hat wie in den Vorjahren drei Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen bewilligt.
    (pä)
  • August 1997, Kunstforschung. Der Fotodesigner und Dozent Dr. Hans Peter Dimke hat von der NILEG das ehemalige Sanitätsgebäude der Kurhessenkaserne gekauft. Auf der ungefähr 700 qm großen Nutzfläche will er zusammen mit seiner Frau Anna Klose das Institut für Kunstforschung einrichten.
    Dimke will mit diesem Institut die herkömmliche Trennung von Arbeit, Lernen, Lehren und Wohnen, die auch im Kunstbereich üblich ist, überwinden. Unter seinem Dach sollen dazu multimediabezogene Freiberufler, kleine Firmen und Berufsanfänger zusammenfinden.
    (pä)

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