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Neuigkeiten Januar 2001


[Neuigkeiten] [Januar 2001]


Januar 2001

Der Link des Monats!

1. Januar 2001
GÖTTINGEN - Mit einer Webseite gibt der Museumsverbund Südniedersachsen einen Überblick über die Sammlungsschwerpunkte und die Besonderheiten der einzelnen Häuser.
(pä)

Bilanz in eigener Sache 1. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - Diese Internet-Site, "Hann. Münden spontan", hatte im Jahr 2000 20.671 Besuche. Im Vergleich zum Vorjahr war das eine Steigerung von 85 Prozent (s. u.)!
Aus diesen 20.671 Besuchen entsprangen 89 Kontaktaufnahmen per Email zu spontan. Darunter waren Fernseh-Redaktionen, Buch- und Zeitschriftenverlage, die um weitergehende Informationen über Hann. Münden und die dargestellten Inhalte baten. Highlights waren die von spontan unterstützten Beiträge des Hessischen Rundfunks. (siehe: live, mobil). Ansonsten gab es 37 Anfragen aller Art, 22 Hinweise und Korrekturen, 12 Link-Wünsche und 11 Mal ein einfaches liebes Danke-Schön.

[Herzlichen Dank allen Besuchern für dieses Interesse.
Michael Pätzold - Herausgeber, Redakteur, Fotograf und Html-Setzer
]

(Graphik: spontan)

(pä)

3 Räume - 3 Flüsse

1. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - Eine offizielle Bilanz des Mündener Kunstprojektes "3 Räume - 3 Flüsse" liegt noch nicht vor, aber einige Details sind über den Kulturausschuss und die Stadtverwaltung im Dezember veröffentlicht worden. Trotz der stark gestiegenen Kosten bezeichnete der Kulturausschussvorsitzende das Projekt als einen nicht in "Geldgrößen" zu messenden "Erfolg". Den nach Ende der Ausstellung ausgelieferten 2. Band des Katalogs hat die Stadtverwaltung im Dezember für 10,23 EUR statt17,90 EUR angeboten. Der Mündener Stadtrat und niedersächsische Minister Wolfgang Senff hat einen Sponsor für den Ankauf des Kunstwerks Pof Nr. 83 präsentiert.
(pä)

Kunstprojekt war ein Fehlschlag

3. Januar 2001
Im Dezember 2000 konnten wir in der HNA mehrmals (am 2. 12., 5. 12., 11. 12. und am 19. 12. 2000) etwas vom Mündener Kunstprojekt "3 Räume - 3 Flüsse" lesen. Und obwohl neben dem finanziellen Desaster die Mängel im organisatorischen Bereich des Projektes so offensichtlich waren, dass seitens der Stadtverwaltung dem Kurator Jan Hoet ein Teil seines Honorars gekürzt wurde, verwiesen Prof. Dr. Peter Faulstich (SPD) und andere auf einen nicht in "Geldgrößen" zu messenden "Erfolg".

von Michael Pätzold, Hann. Münden

Ich vermute, Dr. Faulstich bezieht sich dabei auf das Vorwort des Stadtdirektors Dr. Lütcke im Projektkatalog "3 Räume - 3 Flüsse", in dem dieser die Zielsetzung des Projekts klar benennt: "... Zur weiteren Attraktivierung der Stadt und zur langfristig orientierten Weiterentwicklung eines neuen Stadtimages als interessanter Standort moderner weltweiter Kunstauseinandersetzung hat die Stadt zusammen mit Jan Hoet als Kurator das Kunstprojekt 3 Räume - 3 Flüsse entwickelt. ..."

"3 Räume - 3 Flüsse" ist also insbesondere als Stadtmarketing-Maßnahme zu verstehen und zu bewerten. Die schlichte Frage heißt: Wie attraktiv haben die Besucher, die Medien und die Sponsoren "3 Räume - 3 Flüsse" gefunden? Da von Verwaltungsseite diese Frage bisher nicht beantwortet wurde, hier eine Zusammenstellung aus bisher veröffentlichten Einzelinformationen:

  • Zur BESUCHERZAHL: Tourismusexperten errechnen aus der Hotel- übernachtungszahl die Zahl der Tagesbesucher. Für Münden ergibt sich eine Größenordnung von 400.000 Tagesbesuchern im Jahr, die haupt- sächlich im Sommerhalbjahr kommen. Die seriös am Kunstprojekt interessierten Besucher, kann man sehr gut an der Besucherzahl der Packhofausstellung ablesen. Diese Zahl lag deutlich unter 4.000. Also rund 99 Prozent der Tagesbesucher hat "3 Räume - 3 Flüsse" trotz Plakatwerbung, wochenlanger HNA-Berichterstattung in der Sonntags- zeit, einem weißen Info-Container auf dem Schlossplatz usw. nicht interessiert! Damit hat das Kunstprojekt nicht besser abgeschnitten als x-beliebige vergleichsweise nur schwach beworbene Veranstaltungen im Packhof und muss als FLOP bezeichnet werden.

  • Zum PRESSE-ECHO: Es gibt seitens Dr. Lütcke diffuse Aussagen über Reaktionen der Fachpresse, die als Erfolg zu werten seien. Aber belegt hat er keine einzige dieser Reaktionen. Andererseits ist weder in der führenden Kunstzeitschrift "Art" noch in irgendeiner anderen überregional bedeutenden und frei erhältlichen Zeitschrift über das Kunstprojekt berichtet worden. Die Reaktion in der Fachpresse muss damit als NICHT VORHANDEN bewertet werden. Übrigens, die HNA als direkt in Münden vertretene Zeitung hat oft und ordentlich berichtet, daran hat es nicht gelegen.

  • Zum SPONSORING: Zunächst ist für 75 Prozent der Kosten Sponsor-Finanzierung angekündigt worden (1,5 Mio. DM). Tatsächlich war es viel weniger Geld, was eingeworben werden konnte. Besonders erschreckend ist, dass selbst ein lokal verbundener Sponsor wie die Sparkasse Münden, deren Engagement zunächst stolz verkündet wurde, schließlich kein Geld für das Projekt übrig gehabt haben soll. Das Interesse der Geldgeber ist ein besonderer Indikator für die Projektqualität. Ein STARKER SCHWUND des Sponsor-Interesses gibt daher sehr zu denken. Oder wurden Rat und Bevölkerung gezielt von der Verwaltung mit übertrieben geschildertem Sponsor-Interesse getäuscht und in ein finanzielles Abenteuer gelockt?

Fazit: "3 Räume – 3 Flüsse" war nach den direkt überprüfbaren Marketing- Erfolgsparametern wie Besucherzahlen, Medien-Reaktionen und Sponsoren- Akquisition ein Fehlschlag.

Es scheint zunächst ärgerlich, dass die Stadtverwaltung und die SPD-Fraktion ihr Kunstprojekt-Fiasko schönreden. Aber nicht selten disqualifizieren sich Kommunalpolitiker nach einiger Zeit mit derart zur Schau gestelltem Realitätsverlust selbst. Vielleicht kommt es in Münden soweit, dann hätte sogar "3 Räume – 3 Flüsse" einen Erfolg gebracht.

Verschuldung der Stadt

4. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - Unübersichtlicht bleibt die Finanzlage der Stadt Hann. Münden. Zum einen rühmt sich die Mehrheitsfraktion (SPD) die Schulden im Zeitraum von 6 Jahren bis 2001 um 3,7 Mio. EUR auf 27,1 Mio. EUR zu senken. Andererseits hat es den Anschein als sei das nur eine Teilwahrheit, weil eine Menge Schulden der Stadt durch Gründung von stadteigenen Betrieben ausgelagert werden konnten. Außerdem schiebt die Stadt einen beträchtlichen Kassenkredit von 17,9 Mio. EUR vor sich her. Eine Mündener Zeitung listete die städtischen Schulden, wie sie Klaus Burhenne (CDU) ermittelt hat, auf. Die Gesamtverschuldung der Stadt und ihrer Betrieb umfasst demnach folgende Positionen:

Verwaltungseinheit / Betrieb  Schulden in Mio. EUR
Stadt Hann. Münden 29,14
Kassenkredite 17,90
Stadtentwässerung 12,17
VHM GmbH 11,66
Stadtwerke 0,26
Summe 71,13

Die CDU macht eine 2,6-fach höhere Verschuldung der Stadt aus als die SPD (Burhennes Zahlen blieben bisher ohne Widerspruch). Die "Kassenkredite" sind besonders interessant, weil für sie per Gesetz eine Obergrenze vorgesehen ist. Sie belaufen sich auf 47 Prozent der Einnahmen des Verwaltungshaushaltes (Einnahmevolumen 2001: 37,74 Mio. EUR). Vorgesehen sind in der Niedersächsischen Gemeindeordnung ein Sechstel (rund 16 Prozent). Sie bedürfen also der Genehmigung der Kommunalaufsichtsbehörde.

(pä)

Warona Kunststoffwerk

4. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - Am 1. Januar ist formell das Insolvenzverfahren der Warona-Kunststoffwerk GmbH am Werrahof in Hann. Münden eröffnet worden. Die Produktion läuft weiter, der Betriebsratsvorsitzende geht davon aus, dass das Unternehmen einen Käufer findet.
(pä)

Neujahrsempfang der Stadt

7. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - In einer engagierten Rede hat der Bürgermeister Hoffarth beim Neujahrsempfang die Integration der Migranten als eine der dringendsten Ausgaben des neuen Jahres bezeichnet.
Ein weiterer Schwerpunkt in den Ausführungen Hoffarths war die "strukturelle Schwäche" des Haushalts, der mit Entschiedenheit begegnet werden müsse.
(pä)

Arbeitslosenquote im Dezember 8. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - Nach der Statistik des Arbeitsamtes ist die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen insgesamt, im Altkreis Münden im Dezember gegenüber dem Vormonat November um 0,3 Prozent gestiegen (9,7 Prozent). Arbeitslos gemeldet waren 2.111 Personen, 73 mehr als im November 2000, 228 weniger als im Dezember 1999.
Die Arbeitslosenquote beträgt im Dezember 2000 in Niedersachsen 9,3 Prozent, im Arbeitsamtsbezirk Göttingen 11,0 Prozent.

Arbeitsamt Münden, Hinter der Blume 24, 34346 Hann. Münden,
Tel.: 05541/98090.

(pä)

Baustopp besteht weiter

8. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - Wie im Oktober 2000 berichtet ist ein Teil der Baustelle beim Güterbahnhof nach wie vor mit einem Baustopp belegt, weil der Hang zur Stadtranderschließungsstraße nicht als standfest betrachtet wird. Ein geologisches Gutachten  ist in Arbeit aber noch nicht veröffentlicht. Der Baufirma und dem Bauherrn sind bisher erhebliche Mehrkosten allein wegen des Bauverzugs entstanden. Die Stadtverwaltung hält sich bedeckt.

[Was ist das Problem? Zum Bau der Stadtranderschließungsstraße hat die Stadt Flächen des Güterbahnhofgeländes erworben. Die Trasse der neuen Straße wurde in Richtung neue Werrabrücke abgesenkt. BGB Paragraph 909 gibt dazu Auskunft:

§ 909 [Verbot gefährlicher Vertiefung] Ein Grundstück darf nicht in der Weise vertieft werden, daß der Boden des Nachbargrundstückes die erforderliche Stütze verliert, es sei denn, daß für eine genügende anderweitige Befestigung gesorgt ist.

Was schließen wir daraus? Die Stadt hat wg. des damaligen Verzichts auf den Stützmauerbau ein Problem!
Michael Pätzold]

(pä)

Doktor-Eisenbart-Express

8. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - Nach 3 Jahren Betrieb stellt der Doktor-Eisenbart-Express, eine Touristen-Bahn, seinen Fahrbetrieb wieder ein. Der Fahrunternehmer aus Gotha hatte selbst im Expo-Jahr, als mehr Besucher als sonst in die Stadt gekommen seien, keinen lohnenden Betrieb.

(pä)

Der Doktor-Eisenbart-Express im August 2000 an der Tillyschanze.

(Bild: Pätzold)

Teuere Wasser-Träume?

9. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - Eine Mündener Zeitung zitiert aus einem Bericht der GHMÜ-Stadtratsfraktion, in dem Fragen zur Prioritätensetzung beim Bau der Stadtranderschließungsstraße gestellt werden. Als Konsequenz  einer 1996 vorgenommen Umschichtung von Finanzmitteln habe es nicht nur im Oktober 2000 einen Baustopp an der Stadtranderschließungstraße gegeben, sondern werde auch eine Stützmauer fällig, die seinerzeit eingespart wurde. [s. Bahnhofsbrunnen statt Stützmauer - A.d.R]

Die umgeschichteten Gelder wurden für eine Treppenanlage mit Wasserspielen beim Bahnhof verwendet, weil man angeblich das für Münden typische "Wasser auch an dieser Stelle sichtbar zu machen" habe. Die Entscheidung zu dieser Umschichtung wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit und der politischen Gremien getroffen.

Der Baudezernent Friedhelm Meyer versicherte dagegen einen Tag später in der HNA, dass es keine Beratungsvorlage jener Zeit gäbe, der eine Planung einer Stützmauer am Güterbahnhofsgelände zu entnehmen sei. Für ihn seien die Zusammenhänge, die die GHMÜ-Fraktion zögen, aus der Luft gegriffen. Er ließ aber keinen Zweifel daran, dass die Stadt verpflichtet sei, nun für eine rund 116 Meter lange und 200.000 EUR teuere Stützmauer zu sorgen.

[Die GHMÜ-Fraktion hat schon korrekt gearbeitet und mit Recht den Zeitungsartikel von 1996 in Zusammenhang mit dem Baustopp gesehen. Der Baudezernent Friedhelm Meyer könnte sich lediglich darauf berufen, dass in der HNA vom 22. Mai 1996 was Falsches steht. Die Angaben dort sind aber so präzise, dass man sich fragen darf, ob der verantwortliche Journalist sich so etwas aus den Fingern gesaugt haben kann.
Aber was hilft es Meyer, selbst wenn die Stützmauer eine "Ente" war? Es wurde umgeschichtet, das räumt er ein. Und offensichtlich nicht, um die nach § 909 BGB notwendige Stützmauer zu errichten, sondern um eine nicht notwendige Treppenanlage mit Brunnen  zu bauen.
Michael Pätzold]

(pä)

Funken statt Appel

10. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - Nach der Schließung des Modehauses Appel in Kassel ist die Filiale in Münden vom bisherigen Geschäftsführer Funken übernommen worden. Der Betrieb wird weitergeführt.
(pä)

Hausgemachte Verwaltungsprobleme

12. Januar 2001
Der Darstellung des Ersten Stadtrats Friedhelm Meyer kann man nicht folgen, stellte er doch in der HNA vom 22. Mai 1996 den Verlauf der wegfallenden Mauer an der Stadtranderschließungsstraße eindeutig dar: "Und zwar will man unterhalb der Güterbahnhofshalle auf einer Länge von etwa 50 Metern gänzlich auf eine Stützmauer verzichten, weil eine Böschung als ausreichend erachtet wird." Dass die Stadtverwaltung keinen Bedarf an einer Hängsicherung nach Abgrabung sah, ist schon erstaunlich. Sollten die verantwortlichen Herren, die so gern beim Bürger die Mauern kontrollieren und umgehend mit Zwangsmaß- nahmen drohen, den § 909 BGB (sinngemäß: wer abgräbt, muss stützen) nicht kennen?

von Ludger Cordes, Hann. Münden

Dass die Baustoffhandlung Interesse an diesem Gelände als Ersatzfläche für die Bahnhofsumgestaltung hatte, war der Stadt seit Jahren bekannt. Eine Bau- genehmigung wurde der Baustoffhandlung am 30. August im fraglichen Hang- bereich erteilt. Doch nach sechs Wochen kurz nach Baubeginn, wurde ein Baustopp verhängt. Wie die HNA am 18. Oktober vergangenen Jahres berichtete, haben Bodenuntersuchungen das ergeben, was Meyer zuvor schon lange gewusst hat: Die Böschung bestehe aus aufgeschüttetem Material, selbst die vorhandene Güterhalle sei nicht standsicher.

Die späte Einsicht des unverantwortlichen Handelns wird dem Steuerzahler nun präsentiert: 400 000 Mark sind für die nun 116 Meter lange Mauer fällig, verzichtet hat man 1996 auf eine Mauer von 50 Meter Länge für 100 000 Mark.

Die Baukostenüberschreitungen haben bei diesem Projekt offenbar Methode, denn der Steuerzahler durfte schon in doppelter Höhe bei dem zentralen Omnibusbahnhof zahlen. Am 30. Juni 2000 redete sich der Erste Stadtrat mit "der Gegner" (Auftragnehmer) ist "besser als wir" (Stadtverwaltung) und den "Schwächen in der Kontrolle" heraus. Auch sei in der Verwaltung niemand gewesen, "der das Projekt permanent betreut hat" (HNA).

Diesen kostspieligen hausgemachten Mündener Verwaltungsproblemen kann einfach abgeholfen werden: Das Baudezernat wird vom stadtpolitisch unabhängigen Landkreis Göttingen übernommen. Der könnte die Projekte professioneller und permanent betreuen. Der Stadt Münden bleiben - neben Regressforderungen - auch Personalkosten erspart.

In die Werra gerast

15. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - Mit eindeutig zu hoher Geschwindigkeit absolvierte ein 19-Jähriger eine Probefahrt mit einem Kleinwagen auf dem Steinweg. Von der Göttinger Straße kommend, passierte er die Kuppe bei der historischen Werrabrücke mit derart hoher Geschwindigkeit, dass er die Kontrolle über das Auto verlor und in der Mühlenarm der Werra raste. Der offensichtlich nicht angeschnallte Fahrer wurde vorher aus dem Auto geschleudert und schwer verletzt.
(pä)

Eschen Exekution

17. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - Kerngesunde über 100 Jahre alte Eschen hat- ten sich mit dem Bau des neuen Altenheims am Plan zu nah an seine Nordostseite gewagt und damit sämtlichen Anspruch verloren, die Baumschutzsatz- ung der Stadt Hann. Münden für sich in Anspruch zu nehmen.
Die frevelhafte Beschattung des Neubaus wurde am 17. Januar 2001 auf Weisung der Stadtverwaltung mit der Höchststrafe geahndet: Eschen- Exekution per Kettensäge.

(pä)


Eschenstumpf
(Bild: Pätzold)

GHMÜ tritt als "Freie Wählergemeinschaft" an

18. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - Um in Zukunft nicht mehr mit der Partei Bündnis 90/ Die Grünen verwechselt zu werden, geht die Bürgergruppe Grünes Hann. Münden (GHMÜ), die bisher auf lokaler Ebene mit der Grünen Partei zusammen gearbeitet hat, neue Wege. Sie tritt zur Kommunalwahl am 9. September 2001 als unabhängige Wählergemeinschaft an. Der Wählergemeinschaft gehe es ausschließlich um die Interessen und Rechte der Hann. Mündener Bürger und sie verfolge keine ideologischen Ziele einer Partei, erklärte der Vorstand.
(pä)

Sternsinger

Januar 2001
HANN. MÜNDEN - Bei der diesjährigen Sternsingeraktion, die dankt der kath. St. Elisabeth-Gemeinde auch wieder in Hann. Münden stattfand, wurde die stolze Summe von 6.340,02 EUR gesammelt.
(pä)

Öffentliche Ausschreibung

20. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - In der HNA vom 20. Januar 2001 findet sich als "Amtliche Bekanntmachung der Stadt Hann. Münden" nebenstehende Ausschreibung einer Stützwand.

(pä)

stadt-teil-auto

22. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - Der Göttinger Carsharing-Verein Andere Wege Göttingen, der auch einen Mündener Ableger hat, informiert im Internet über die gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen (Andere Wege Göttingen).
E-Mail-Kontakt in Hann. Münden: Sabine von Einem
Kontakt-Telefon: 05541 / 59 66 (Sabine von Einem) (pä)

Eheschließungen

22. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - Das Standesamt Hann. Münden hat im Jahr 2000 146 Eheschließungen verzeichnet; im Jahr 1999 waren es 179 Trauungen.
(pä)

Computer geplündert

22. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - Das Wasser- und Schifffahrtsamtes in Hann. Münden wurde am Wochenende Opfer eines dreisten Diebstahls. Aus fast allen Computern (insgesamt 35) wurden die Festplatten, Speicherchips und CPUs ausgebaut und gestohlen. Außerdem wurden teure Messgeräte und Laptops entwendet. Nur an die eingeschalteten Computer zur Gewässerüberwachung seien die Täter nicht herangegangen. Möglicherweise haben sie einen Alarm befürchtet.

Der Amtsleiter bezeichnete seine Behörde als nahezu lahmgelegt. Der größte Schaden sei der Verlust wichtiger Daten, wie zu Beispiel auch das komplette Schiffskennzeichen-Register.

(pä)

'Windmühle'

27. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - "Dendro- chronologische Untersuchungen an Eichenhölzern im südlichen Weser- und Leinebergland", wurden ab 1969 durch die Forstliche Fakultät der Uni Göttingen an bisher 30 Bürgerhäusern in Hann. Münden durchgeführt. Das besterhaltene Haus unter den ältesten ist das Haus 'Windmühle' an der Ecke Ziegelstraße Radbrunnenstraße. Es wurde auf das Baujahr 1400 plus minus 2 Jahre festgelegt und ist damit stolze 600 Jahre alt.

(pä)

Die 'Windmühle' am 27.1.2001

(Bild: Pätzold)

Kreis- und Stadtsparkasse Münden

29. Januar 2001
HANN. MÜNDEN - Kreis und Stadtsparkasse Hann. Münden, Jahresbilanz 2000
(www.sparkasse.de). Trotz schwieriger Lage sei es gelungen die Bilanzsumme leicht um 1,6 Prozent zu steigern. Für den Fall Heitmann hofft man seitens des Sparkassenvorstandes auf baldige Waffengleichheit, also Befreiung vom Bankgeheimnis. Nur so könne man sich gegen die Vorwürfe des unter Betrugsverdachts stehenden Kasseler Immobilienkaufmanns Heitmann angemessen zur Wehr setzen. Spekulationen über eine Fusion mit der Sparkasse Göttingen seien für die Sparkasse Münden kein Thema.

Jahr Bilanzsumme in 1000 DM Kunden-
Einlagen in 1000 DM
Kredit- volumen  in 1000 DM Überachuss in 1000 DM Zahl der Mit- arbeiter Zahl der Zweig- stellen
1995 834.150 568.355 646.994   181 17
1996 908.000 587.000 699.000   ? 17
1997 990.000 604.000 756.000   ? ?
1998 1.045.000 628.000 808.000 1.000 166 ?
1999 1.033.500 625.400 805.600 1.000 180 15
2000 1.050.500 571.300 791.500 1.000 190  
(pä)



letzte inhaltliche Änderung am 3. 3. 2001


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